28. Februar 2025

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Solar-Geoengineering: Bill Gates und andere ungewählte Milliardäre und ihr riskantes Experiment

 

Die Illusion der Klimakontrolle: Solar Geoengineering als riskantes Spiel mit der Erde

Der Klimawandel ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Doch anstatt auf konsequente Emissionsreduktion zu setzen, drängen einige Miliardäre eine fragwürdige Alternative in den Vordergrund: Solar Geoengineering (SG). Laut der Analyse von Surprise & Sapinski (2021) wird diese Technologie von einflussreichen Akteuren aus der Finanz- und Technologiewelt, darunter Bill Gates, massiv gefördert. Dabei bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Welche unabsehbaren Folgen könnte diese Eingriff ins globale Klimasystem haben?

 

Solar Geoengineering – Ein Experiment mit unklarem Ausgang

SG-Technologien wie das Stratospheric Aerosol Injection (SAI) oder die Wolkenerhellung sollen Sonnenstrahlen reflektieren, um die Erderwärmung zu verlangsamen. Doch was auf dem Papier vielversprechend klingt, ist in der Realität ein hochriskantes Experiment. Die langfristigen Auswirkungen auf Wetterzyklen, Niederschlagsmuster und ganze Ökosysteme sind völlig unerforscht. Klimaforscher warnen, dass SG unkontrollierbare Nebenwirkungen haben könnte: Verschiebung der Monsunzeiten, Verstärkung von Dürreperioden oder gar abrupte Temperaturstürze in bestimmten Regionen.

Doch trotz dieser Unsicherheiten wird SG immer stärker in der Klimapolitik vorangetrieben. Wer profitiert davon?

Wenn Solar-Geoengineering eine Verschwörungstheorie ist, warum finanzieren dann all diese Milliardäre und Organisationen entsprechende Forschungsprojekte?

 

Wer finanziert dieses Experiment?

Surprise & Sapinski zeigen, dass die hauptsächliche Finanzierung von Privatstiftungen und Superreichen wie Bill Gates kommt. Interessanterweise spielt die fossile Industrie heute kaum noch eine Rolle – stattdessen haben Technologie- und Finanzkapital das Ruder übernommen. Unternehmen wie Microsoft, Facebook und Hedgefonds-Milliardäre stecken Millionen in die Forschung. Der Grund: SG bietet eine Lösung, die den Kapitalismus nicht infrage stellt, sondern mit minimalem wirtschaftlichen Aufwand den Status quo sichern soll. Man auf eine technokratische Flickschusterei.

 

Bill Gates – Wieder einmal an vorderster Front

Es ist kein Zufall, dass Bill Gates einer der prominentesten Befürworter von SG ist. Schon zuvor war er einer der lautesten Stimmen in der mRNA-Impfstoffdebatte und beim Thema Genmanipulation in der Landwirtschaft. Nun nimmt er sich das Klima vor. Dabei wiederholt sich das altbekannte Muster: Eine hochriskante Technologie wird als „alternativlos“ dargestellt, Kritiker werden ignoriert, während seine Stiftungen Millionen in „Lösungen“ pumpen, die ihm selbst und seinen Konzernfreunden nutzen.

Seine Stiftung finanziert das Harvard Solar Geoengineering Research Program (HSGRP), das eines der ersten Freilandexperimente durchführen will. Dies wirft fundamentale ethische Fragen auf: Wer hat das Recht, am globalen Klima herumzuspielen? Welche Mechanismen gibt es, um SG zu stoppen, falls es negative Folgen hat? Und warum sollte jemand mit enormen wirtschaftlichen Eigeninteressen als eine Art Klimaretter inszeniert werden?

 

SG – Ein Mittel zur Verzögerung echter Klimapolitik?

Gibt es einen Klimawandel? Gab es den nicht schon immer? Wie kann der Mensch es mit der Natur aufnehmen? Eine Gefahr von SG besteht darin, dass es als „billige“ Ausrede für echte Klimapolitik genutzt wird. Laut Surprise & Sapinski fungiert es als eine Art „Notfallknopf“, der sowohl Fossil- als auch Klimakapitalisten eint. Anstatt die Wirtschaft grundlegend umzustrukturieren, könnten Regierungen SG als Vorwand nehmen, um den fossilen Kurs beizubehalten – nach dem Motto: „Solange wir das Sonnenlicht dimmen, können wir weitermachen wie bisher.“

Diese Denkweise ist brandgefährlich. Statt nachhaltige Lösungen zu finden, wird ein weiteres riskantes Experiment gestartet, dessen Konsequenzen die ganze Menschheit tragen muss. Schon jetzt gibt es Warnungen, dass ein abruptes Beenden von SG (z. B. durch politische Instabilität) zu einem „Klima-Schock“ führen könnte, da die durch CO₂ verursachte Erwärmung dann schlagartig einsetzt.

 

Fazit: Ein Spiel mit dem Feuer

Solar Geoengineering ist keine Lösung, sondern eine riskante Verzögerungsstrategie, die vorwiegend den Eliten dient. Statt effektiven Klimaschutz zu betreiben, setzen Superreiche auf technische „Pflasterlösungen“, die ihre Profite nicht gefährden. Bill Gates und seine Mitstreiter versuchen, sich als Vordenker einer neuen Klimapolitik zu inszenieren, während die Welt in eine vollkommen unbekannte Richtung gedrängt wird.

Die wahre Frage ist: Wollen wir wirklich zulassen, dass ein paar Milliardäre mit dem Klimasystem der Erde experimentieren? Die Welt darf nicht zu einem Labor für risikobehaftete Technologien werden, die vorrangig dazu dienen, die Machtstrukturen des Kapitalismus zu schützen.

 

 

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