28. Februar 2025

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Der gläserne Bürger: Eine EU-App für alles

 

Die EU wird ihren Bürgern bald eine „Geldbörse“ aufdrücken. Darin sind Ihre gesamten Daten und Ihre gesamte Identität gespeichert. Bis 2030 soll sie jeder Bürger haben. Österreich ist auf Kurs. 

Eine App vom Superstaat EU für alles: Ihre medizinischen Daten, Reise- und Mobilitätsdaten, Bildung, Beschäftigung, Finanzen und Steuerakt, Impfpass, ihre Unterschrift und biometrische Daten, Stimme und DNA. „Gratis“ von der Regierung zur Verfügung gestellt, um Ihr Leben leichter zu machen. Alles gespeichert auf ihrem Smartphone, und für den gesamten EU-Raum (plus Ukraine) und in Kooperation mit privaten „Partnern“ wie die Deutsche Bank, verfügbar. Das ist die EU-App, welche die Identität jeden Bürgers digitalisiert.

Bis 2030 soll sie jeder haben. Die EU-Elite arbeitet intensiv daran, in Österreich ist man besonders weit. Künftig gibt es die digitale ID schon mit der Geburt.

ID Austria ist die österreichische Version der EU-App. Die „ID Austria“ ist eigentlich die ID EU für jeden Bürger in Österreich. Das Regierungsabkommen zwischen SPÖ/ÖVP/NEOS lässt hier auch keinen Zweifel am Kurs. Kurz und knapp handelt man den „Ausbau“ der ID Austria ab. Bis 2030 soll es jeder haben – wie die EU wünscht – schon bei der Geburt soll sie künftig ausgestellt werden.

 

Off-Guardian beschreibt aktuell, wie die digitale ID und die EU-App (EUID-Wallet) unser Leben ändern soll:

Sie werden diese App nutzen, um Zahlungen vorzunehmen, Kredite zu beantragen, Ihre Steuern zu zahlen, Ihre Rezepte abzuholen, internationale Grenzen zu überschreiten, Unternehmen zu gründen, Arzttermine zu buchen, sich um Stellen zu bewerben und sogar digitale Verträge online zu unterzeichnen.

Unternehmen und Behörden würden auf diese Daten im Hintergrund zugreifen, um „automatische Hintergrundprüfungen“ durchzuführen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBZ) hat Bedenken geäußert, dass eine solche App „Risiken für den Schutz der Privatsphäre und der Daten“ birgt, worauf die einzige Antwort lautet: „Ja, dafür ist sie ja da!

Das alles ist übrigens keine Hypothese. Es ist Potenzial.

Dies ist nur eines der Pilotprojekte, mit denen Prototypen und Anwendungsfälle für die Europäische Digitale Identität (EUDI) Wallet getestet werden, es gibt noch mindestens drei weitere.

Dies ist die jüngste Entwicklung im Rahmen einer Einführung, die bis zur Geburt von Covid und darüber hinaus zurückreicht, wobei die EUID-Wallet seit 2021 angepriesen wird.

 

Abschließend noch ein Zitat eines Artikels von Anton Chashchin, Vorsitzender Fintech-Investmentgruppe N7. Der Artikel mit dem Titel „Warum würden Sie ein EU-Wallet brauchen?“ ist sehr lesenswert, da er zeigt, wie die Elite über das Projekt denkt, wie die digitale ID alles so viel sicherer und effizienter machen werde. Hier ein Zitat:

„In Belgien wurde die rasche Akzeptanz des Online-Identifikationssystems itsme in den Jahren 2021-2022 durch ein staatliches Mandat gefördert, das einen COVID-19-Ausweis für Restaurantbesuche vorschreibt. Die digitale Identität von itsme bot den Verbrauchern die bequemste Möglichkeit, den Ausweis zu erhalten, so dass sich die Zahl der Nutzer innerhalb eines Jahres von 3 Millionen auf 6 Millionen verdoppelte. Dies zeigt, dass die Verbraucher eine Dienstleistung annehmen, wenn sie gebraucht wird und das Vertrauen der Regierung genießt.“

Er hat Recht: digitale Personalausweise und Impfpässe und die Normalisierung von QR-Codes kam mit Covid. Die EU will, dass bis 2030 jeder Bürger seine EUID hat. Österreichs neue Regierung hält fest, dass jeder Österreicher bis 2030 eine eID hat. Schon jetzt arbeitet man mit de facto Zwang. Trotzdem ist man weit davon entfernt, dass sich alle Österreicher die eID anschaffen.

Was meinen Sie, was sie geplant haben, damit die Menschen plötzlich eine digitale ID-Brieftasche brauchen?

 

 

Der gläserne Bürger: Eine EU-App für alles