31. März 2025

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Diktatur Großbritannien: Eltern wegen “zu vielen Beschwerdemails an Schule” festgenommen

 

Der Kampf der ehemals großen Nation Großbritannien gegen ihre Bürger und freie Meinungsäußerung wird immer drastischer. Die Eltern einer an Epilepsie leidenden Neunjährigen wurden auf Betreiben der Schulleitung festgenommen und stundenlang verhört, weil die Schule sich von “zu vielen Beschwerdemails” belästigt fühlte. Der Inhalt der Schreiben wäre niemals beleidigend gewesen, erklären die Eltern. Ein klarer Missbrauch der Staatsgewalt in einem immer verrückter werdenden System.

Ein beispielloser Fall staatlicher Übergriffigkeit erschüttert derzeit Großbritannien: Maxie Allen (50), Produzent bei Times Radio, und seine Partnerin Rosalind Levine (46) wurden am 29. Januar 2025 in ihrem eigenen Haus in Borehamwood verhaftet – und das vor den Augen ihrer neunjährigen Tochter Sascha, die unter Epilepsie leidet.

Sechs Polizeibeamte erschienen an jenem Tag unangekündigt vor dem Haus der Familie. Ohne vorherige persönliche Anhörung oder Abmahnung wurden die Eltern abgeführt – unter dem Vorwurf von „Belästigung“, „böswilliger Kommunikation“ und „Störung auf dem Schulgelände“. Ganze elf Stunden mussten sie anschließend in einer Polizeizelle in Stevenage verbringen.

 

Anlass: Kritik in WhatsApp-Gruppe

Was war geschehen? Bereits im Mai des Vorjahres hatte Maxie Allen den Schulvorstand von Cowley Hill Primary School schriftlich kontaktiert. Er stellte eine simple, aber unangenehme Frage: Warum sei nach der angekündigten Pensionierung des damaligen Schulleiters kein offenes Bewerbungsverfahren eingeleitet worden? Statt einer Antwort erhielt Allen wenige Wochen später eine E-Mail von Jackie Spriggs, Vorsitzende des Schulvorstands, in der sie jegliche „Unruhe stiftenden“ Eltern mit Maßnahmen drohte.

In einem privaten Eltern-WhatsApp-Chat zeigten Allen und Levine daraufhin ihre Empörung – ohne beleidigende oder aggressive Wortwahl, wie beide betonen. Dennoch eskalierte die Schulleitung unter der kommissarischen Leitung von Louise Thomas die Situation weiter: Ein Betretungsverbot für das Schulgelände wurde ausgesprochen. Fortan durfte das Paar nur noch per E-Mail mit der Schule kommunizieren – eine Belastung, nicht zuletzt wegen der gesundheitlichen Situation ihrer Tochter.

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Kind mit Epilepsie – Zugang zur Schule verweigert

Die 9-jährige Sascha, das einzige Kind der beiden, leidet an Epilepsie. Die persönliche Anwesenheit der Eltern bei Gesprächen mit Lehrern oder bei Notfällen war daher von erheblicher Bedeutung. Zahlreiche Bitten, das Betretungsverbot aufzuheben, blieben jedoch unbeantwortet. Stattdessen wandte sich die Schule an die Polizei – angeblich wegen zu vieler E-Mails. Die Eltern reagierten mit einem förmlichen Beschwerdeverfahren gegen die Leitung der Schule und den Vorstand.

 

Polizei rät: Kind von der Schule nehmen

Im Dezember 2024 verschärfte sich die Lage erneut: Ein Polizeibeamter sprach eine formelle Warnung aus und empfahl der Familie sogar, Sascha aus der Schule zu nehmen – was sie schweren Herzens im Januar 2025 taten. Nur eine Woche später standen die Beamten mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür.

„Als die Polizisten vor uns standen, dachte ich im ersten Moment, unsere Tochter sei tot“, sagte Rosalind Levine gegenüber der Times. „Ich konnte mir beim besten Willen keinen anderen Grund vorstellen, warum sechs Beamte plötzlich unser Haus stürmen.“ Die Erleichterung wich jedoch schnell der Fassungslosigkeit – als klar wurde, dass sie wegen harmloser Kritik festgenommen wurden.

 

Polizei sieht keinen Straftatbestand – nach fünf Wochen

Nach einer fünf Wochen andauernden Untersuchung kam die Polizei schließlich zum Schluss: Es liegt kein strafbares Verhalten vor. Ein juristisches Nachspiel wird es also nicht geben – zumindest nicht gegen die Eltern. Doch das Vertrauen in die Institutionen ist schwer beschädigt.

Maxie Allen äußerte sich deutlich: „Das war ein massiver staatlicher Übergriff. Eine öffentliche Behörde hat die Polizei instrumentalisiert, um legitime Kritik mundtot zu machen. Wir haben nie beleidigt, nie gedroht – und trotzdem wurden wir behandelt wie Kriminelle.“

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Schule verteidigt sich – Kritik an Umgang mit Eltern

Die Leitung der Cowley Hill Primary School rechtfertigt ihr Vorgehen mit dem „Schutz von Personal und anderen Eltern“ vor angeblich „verstörenden Social-Media-Posts“. Konkrete Beispiele für strafbare Aussagen nannte die Schule jedoch bis heute nicht. Im Grunde genommen ist der Sachverhalt ein Symptom für die Wehleidigkeit einer “woken” Zeit, wo eine Seite sich herausnimmt, völlig absurde Regeln und Maßnahmen zu setzen – und keinerlei Kritik daran zulässt.

Viele Kommentatoren stellen online die Frage, ob die britische Polizei angesichts der durch die illegale Massenmigration ausgelöste Gewalt- und Kriminalitätswelle nichts Besseres zu tun habe. Manche merken auch an, dass es Seltenheitscharakter hat, einmal sechs Beamte gemeinsam auftreten zu sehen. Scheinbar agiert die britische Polizei ähnlich wie in Deutschland und Österreich – mit massiver Staatsgewalt tritt man gegen jene auf, wo keine Gegenwehr zu erwarten ist – während man migrantische kriminelle Organisationen mit Samthandschuhen – oder gar nicht anfasst.

 

Diktatur Großbritannien: Eltern wegen “zu vielen Beschwerdemails an Schule” festgenommen