28. Februar 2025

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Erstmals zugegeben: Historische Wetterdaten manipuliert

 

Die Manipulation von historischen Wetterdaten wird mittlerweile auch vom Mainstream zugegeben. In den USA erklärt der Mainstream, warum er das tut. 

Das US-amerikanische Nachrichtenportal ABC ist ein Pionier. Erstmals hat ein Mainstream-Medium zugegeben, dass historische Wetterdaten manipuliert werden. TKP hat über diese „Modifizierung“ der historischen Daten bereits mehrmals berichtet, zuletzt über die Methode beim Deutschen Wetterdienst. Nun gab ABC dies zu, aber verteidigt die Manipulation.

Als Beispiel wird eine Wetterstation in Chicago angeführt. So wurde die offizielle Wetterstation von Chicago vom Stadtzentrum mit seinen milderen Temperaturen am Seeufer zum internationalen Flughafen Chicago O’Hare, der viel weiter im Landesinneren liegt, verlegt. „Das ist ein ganz anderes Temperaturprofil, und deshalb wird es angepasst“, sagen die Experten. Es braucht also eine „Adjustierung“.

ABC erklärt – in Verteidigung gegen „Verschwörungstheorien“:

Die Anpassungen der NOAA [US-Wetterbehörde] mögen zwar technisch oder undurchsichtig erscheinen, sind aber entscheidend für ein klareres, genaueres Bild der Klimatrends. Und nach Angaben der Behörde können die Änderungen eine Verschiebung um ein paar Zehntel Grad bedeuten – aber insgesamt bleiben die Trends die gleichen.

„Die NOAA und die Klimawissenschaftler manipulieren keine Daten, um zu zeigen, dass der Planet sich erwärmt“, sagte Zee.

Die X-Account „Künstliche Intelligenz“ sah sich diese Behauptung und die „modifizierten“ Daten genauer an:

Schauen wir uns also die Temperaturreihe für diese Station auf der Seite NASA GISTEMP v4 an. Man erkennt in der Tat, dass die Temperaturen bis zum Jahr 2020 massiv hochgesetzt wurden, gleichzeitig aber der starke Temperaturabfall im Jahr 2014 um ganze 4 °C (!) von 12 °C auf 8 °C einfach eliminiert wurde. Sieht so eine neutrale und objektive Datenanpassung aus?

Die gelbe Kurve („unadjusted“) gibt die gemessenen Werte wieder, die schwarze Kurve („homogenized“) die „angepassten“ Daten, welche für die Klimamodelle verwendet werden. Quelle.

„Künstliche Intelligenz“ führt weiter aus:

Datenanpassungen in der Größenordnung von mehreren Grad Celsius werden übrigens für die allermeisten Stationen weltweit durchgeführt. Hier ein extremes Beispiel, die Osterinsel, bei der aus einem gleichbleibenden Temperaturverlauf ein stark ansteigender „gebastelt“ wurde und dies bei einer Wetterstation auf einer Insel. Und wie die zwei Screenshots von mir zeigen, wurden die Anpassungen später nochmals angepasst. Das hat nichts mehr mit seriöser Forschung zu tun. Und auf keinen Fall lässt sich damit ein globaler Temperaturanstieg nachweisen, der bis auf ein Hundertstel Grad Celsius, also 0,01 °C, genau angegeben wird. Und das bei Manipulation der allermeisten Rohdaten um das Hundertfache dieser angeblichen Genauigkeit.

Bei ABC kommt man zu einem anderen Conclusio. Geänderte Daten sind nicht so schlimm, denn:

„Überall auf der Welt, bei meinen verschiedenen Agenturen, gibt es Daten, die das Gleiche sagen: Unsere Temperaturen steigen. Darüber sollten wir also reden.“

 

Erstmals zugegeben: Historische Wetterdaten manipuliert