22. Februar 2025

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Neuer Corona-Alarm aus Wuhan: Fledermaus-Virus für neue Plandemie?

 

Wissenschaftler des Wuhan Institute of Virology haben einen neuen Coronavirus-Stamm identifiziert, der angeblich auch das Potenzial besitzt, sich auf den Menschen zu übertragen. Die Entdeckung des als HKU5-CoV-2 bezeichneten Virus erfolgte ausgerechnet an jenem Ort, der bereits im Zentrum weltweiter Kontroversen um den Ursprung von SARS-CoV-2 stand. Kommt die nächste Plandemie?

Die Virologin Shi Zhengli, die aufgrund ihrer langjährigen Forschung an Fledermaus-Coronaviren den Spitznamen “Batwoman” trägt, leitet das Forschungsteam, das diese Entdeckung in einer führenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift publizierte. Der neu identifizierte Erreger gehört zur Familie der Merbecoviren und weist besorgniserregende Ähnlichkeiten sowohl mit dem Covid-19-Virus als auch mit dem deutlich gefährlicheren MERS-Coronavirus auf, das eine Sterblichkeitsrate von bis zu 33 Prozent aufweist.

Besonders alarmierend ist die Erkenntnis, dass HKU5-CoV-2 laut den Berichten eine ausgeprägte Fähigkeit besitzt, menschliche Zellen zu befallen. Die Wissenschaftler betonen in ihrer Studie: “Diese Untersuchung offenbart eine distinkte Linie von HKU5-CoVs in Fledermäusen, die effizient menschliche Zellen nutzen können und unterstreicht ihr potenzielles zoonotisches Risiko.” Die Forschungsergebnisse deuten demnach darauf hin, dass das neu entdeckte Virus ein “höheres Potenzial für artübergreifende Infektionen” aufweist als seine Verwandten.

Die Nachricht löste an den internationalen Finanzmärkten unmittelbare Reaktionen aus. Während der breite Aktienmarkt unter Druck geriet, verzeichneten Pharmaunternehmen wie Moderna und Pfizer deutliche Kursgewinne. Anleger suchten verstärkt Zuflucht in sicheren Häfen wie Staatsanleihen, was die nervöse Stimmung an den Märkten widerspiegelt.

Die Entdeckung wirft auch ein neues Licht auf die anhaltende Debatte um die sogenannte Labor-Leck-Theorie. Das Wuhan Institute of Virology steht seit Beginn der Covid-19-Pandemie im Zentrum von Spekulationen, das ursprüngliche SARS-CoV-2-Virus könnte aus einem Laborunfall stammen. Die erneute Identifizierung eines potenziell gefährlichen Coronavirus in derselben Einrichtung dürfte diese Diskussion weiter anfachen.

Bemerkenswert ist auch die Verbindung zu anderen Tierarten: Merbecoviren wurden bereits in Nerzen und Schuppentieren nachgewiesen – letztere gelten als mögliche Zwischenwirte (der Zwischenwirt für SARS-CoV-2 ist übrigens bis heute nicht bekannt, was auf eine Entwicklung im Labor hinweist) bei der Übertragung von Covid-19 von Fledermäusen auf den Menschen. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass dies auf häufige artübergreifende Übertragungen dieser Viren zwischen Fledermäusen und anderen Tierarten hindeutet.

Während das konkrete Risiko einer Übertragung auf den Menschen noch erforscht werden muss, mahnt die Entdeckung zur Wachsamkeit. Die Parallelen zum Beginn der Covid-19-P(l)andemie sind unübersehbar und werfen die Frage auf, ob die Weltgemeinschaft diesmal besser darauf reagiert. Haben wir tatsächlich daraus gelernt?

 

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