4. April 2025

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Trump-Zölle, Handelskrieg und die stille Machtverschiebung: Wie die Agenda 2030 vom Chaos profitiert

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Donald Trump inszeniert sich als nationaler Held, als Verteidiger der amerikanischen Arbeiterklasse gegen die „Globalisten“. Seine jüngste Anordnung, neue Strafzölle gegen nahezu alle Länder zu verhängen, soll angeblich die heimische Industrie stärken und Arbeitsplätze zurückholen. Doch bei näherem Hinsehen wird klar: Diese Politik könnte der globalen Agenda 2030 nicht besser in die Karten spielen.

Was Trump als „America First“ verkauft, entfaltet global weitreichende Konsequenzen: Handelskriege, Preissteigerungen, Produktionsverlagerungen, ökonomische Unsicherheit. Was entsteht, ist ein kontrolliertes Chaos, das nicht zur nationalen Souveränität führt, sondern den Rufen nach „globaler Regulierung“ und „Weltsteuerung“ neues Gewicht verleiht.

Denn genau das ist das Einfallstor für die technokratische Durchsetzung der Agenda 2030. Die von den UN propagierten „nachhaltigen Entwicklungsziele“ dienen längst nicht mehr nur dem Wohlergehen der Menschheit. Vielmehr fungieren sie als Mantel für eine globale Machtarchitektur, die Überwachung, Ressourcenrationierung und digitale Kontrolle zur Norm machen will.

Trumps Zölle beschleunigen diesen Prozess auf mehreren Ebenen:

  • Lieferketten unter Druck: Durch hohe Einfuhrzölle steigen die Preise für viele importierte Güter. Für Unternehmen wird es zunehmend unrentabel, auf globale Lieferketten zu setzen. Stattdessen verlagern sie sich auf sogenannte „sichere“ Lieferwege – solche, die politisch abgesichert, digital nachvollziehbar und zertifiziert sind. Dies fördert die Einführung kontrollierter Standards wie CO₂-Tracking, Blockchain-Logistik und digitale Herkunftsnachweise, überwacht von internationalen Institutionen.
  • Steigende Preise erzwingen „nachhaltiges Verhalten“: Wenn Alltagsgüter wie Lebensmittel, Energie oder Konsumprodukte teurer werden, ändert sich das Verhalten der Menschen – nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit. Weniger Reisen, geringerer Fleischkonsum, bewussteres Einkaufen – all das entspricht den Vorgaben der Agenda 2030, wird jedoch durch wirtschaftlichen Druck und nicht durch freiwillige Einsicht erreicht.
  • Krisen schaffen Bedarf nach Ordnung: Wenn durch wirtschaftliche Belastung soziale Spannungen entstehen – etwa durch Arbeitslosigkeit oder Proteste – wächst der Ruf nach Stabilität. So werden politische Maßnahmen wie digitale Sozialprogramme, globale Klimaabgaben oder internationale Steuerregeln nicht als Kontrolle empfunden, sondern als Rettung in der Krise. Ein perfektes Einfallstor für technokratische Strukturen.
  • Staatliche Macht schwindet, Konzerne und Organisationen übernehmen: Während nationale Industrien unter Druck geraten, füllen globale Konzerne die Lücken. Gleichzeitig fordern Regierungen verstärkt „internationale Lösungen“, was die Macht von supranationalen Organisationen wie der UN, WHO oder WEF stärkt. Die wirtschaftliche Steuerung wandert schleichend von Regierungen zu privaten Netzwerken und globalen Akteuren ab.

Die Ironie: Trump stellt sich gegen die Globalisten, aber schafft ihnen das perfekte Spielfeld.

Was der „Patriotismus von oben“ verschweigt: Seine Wirtschaftspolitik könnte am Ende genau jene Ordnung begünstigen, gegen die er sich zu richten vorgibt. Wer Chaos erzeugt, liefert den Vorwand für Ordnung. Und in dieser Ordnung sitzt nicht mehr der Nationalstaat am Hebel, sondern ein Netzwerk aus NGOs, supranationalen Institutionen und Digitalkonzernen.

Die Agenda 2030 triumphiert nicht trotz Trumps Zöllen – sondern durch sie.

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Quellen & weiterführende Informationen

  1. AP News – Trump kündigt umfassende neue Zölle an (April 2025)
  2. Reuters – Wall-Street-Reaktionen auf Trumps Zollpolitik
  3. Financial Times – Trump eskaliert globalen Handelskrieg
  4. Financial Times – Trumps schöner Handelskrieg
  5. AP News – Asiatische Märkte reagieren auf Zollerhöhungen
  6. AP News – Live-Updates zu Trumps Wirtschaftspolitik
  7. UN Agenda 2030 – Überblick über die 17 Nachhaltigkeitsziele
  8. UNCTAD – Handelsstörungen und Entwicklungsperspektiven (2024)

 

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