Trotz dramatischer Budgetkürzungen von über 1,1 Milliarden Dollar bleibt die WHO ihrer zentralistischen Strategie treu – inklusive Psychopharmaka, Impfkampagnen und globaler Gesundheitsvorgaben.
Von Meryl Nass
Globale Gesundheitskrise – oder Kontrollverlust?
Wie Reuters berichtet, plant die Weltgesundheitsorganisation (WHO), ihr Budget um mindestens ein Fünftel zu reduzieren – rund 1,1 Milliarden Dollar. Hunderte Stellen, darunter auch in der Führungsebene am Hauptsitz in Genf, stehen auf der Streichliste. Ein internes Memo vom 10. März nennt die Gründe: ausbleibende Gelder von Ländern, privaten Gebern und Philanthropen.
„Trotz unserer besten Bemühungen sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir keine andere Wahl haben, als den Umfang unserer Arbeit und unseres Personals zu reduzieren“, heißt es in dem Schreiben.
Doch an der globalistischen Strategie der Organisation wird nicht gerüttelt.
Zerreißprobe für die „One Health“-Agenda?
Während die WHO öffentlichkeitswirksam Personal kürzt, hält sie an ihrer umstrittenen „One Health“-Politik fest: einem Ansatz, der unter anderem auf verstärkte Überwachung zoonotischer Krankheiten, Impfpflichtprogramme und verstärkte Pharmakontrolle auf globaler Ebene setzt. Doch die Glaubwürdigkeit bröckelt – möglicherweise auch bei den Geldgebern.
Wird der WHO das Mandat entzogen, weil sie den Bevölkerungskontroll-Kurs nicht durchsetzen kann?
USA und Gavi: Milliardenförderung gestrichen
Zeitgleich mit dem WHO-Spardruck kündigte die Trump-Administration an, mehrere Großprojekte der US-Entwicklungshilfe zu beenden, darunter auch die 2,6-Milliarden-Dollar-Zusage für Gavi, das globale Impfstoff-Bündnis. Auch Förderungen zur Bekämpfung von Malaria, HIV und Tuberkulose sowie Nahrungsmittelhilfe in Krisengebieten wurden teilweise gekappt.
Ein internes USAID-Dokument listet:
- 898 laufende Zuschüsse – 5.341 werden gestrichen.
- Ebenfalls betroffen: Die FAO-Programme zur Überwachung tierischer Infektionskrankheiten, z. B. Vogelgrippe.
Meryl Nass kommentiert sarkastisch:
„Gut, dass wir dieses Projekt los sind – sie versuchen immer noch, uns einzureden, dass zoonotische Übertragung eine globale Bedrohung ist.“
Weltweite Spender ziehen sich zurück
Auch Japan – durch Inflation und Yen-Abwertung geschwächt – reduziert seine Beiträge. In Europa sorgt die Kombination aus Ukraine-Krieg, steigenden Verteidigungsausgaben und wachsender Skepsis gegenüber internationalen Strukturen für einen allmählichen Rückzug aus der WHO-Finanzierung.
Kritik an Bevölkerungskontrollprogrammen wächst
Im Schatten dieser Entwicklung gerät auch die WHO-nahe Geburtenkontrollpolitik unter Druck. Vor allem Programme zur Verteilung langwirkender Verhütungsmittel, teils mit ernsthaften Nebenwirkungen, stehen in der Kritik. Der Rückzug der USA aus diesen Strukturen könnte ein Signalwandel sein.
Steigen die USA aus dem Bus der globalen Bevölkerungskontrolle aus?
Fazit: Krise der Legitimation
Die Budgetkürzungen zeigen mehr als nur ein Finanzproblem: Sie sind ein Vertrauensvotum. Immer mehr Länder und private Geldgeber scheinen zu bezweifeln, dass die WHO noch in der Lage ist, ihren weitreichenden Anspruch auf globale Gesundheitslenkung umzusetzen.
Während Stellen gestrichen werden, bleiben die Agenden erhalten – und mit ihnen die Fragen:
Wer entscheidet über die Zukunft der globalen Gesundheitspolitik? Und mit welchem Mandat?